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by Florian

Warum Open Source Content Management Systeme besser sind

15. Juli 2008 in Joomla!, Wordpress

Es ist doch immer wieder erstaunlich, was mit Open Source so möglich ist. WordPress ist eigentlich eher ein kleines System – aber weitaus mächtiger als überteuerte Script-sammlungen die von windigen Geschäftsleuten als ECMS verkauft werden… Und wenn man dann mal etwas will, was seit Jahren überall standard ist, dann muß man es für diese Sonderlösung teuer entwickeln lassen. Und dann ist man noch an die wenigen (vielleicht auch nicht so guten) Agenturen gebunden. Das deprimiert mich immer wieder.

Bei den meisten Open Source-Anwendungen sieht das ganz anders aus. Nehmen wir mal Typo3 als Beispiel. Sehr weit verbreitet und sehr mächtig – und sicherlich auch für viele Unternehmen als Enterprise Content Management System bestens geeignet. Durch die sehr hohe Verbreitung gibt es bereits sehr viele Standard-Funktionalität (Forum, Suche, Formulargenerator, SEO-Erweiterungen etc.) als fertige Erweiterungen, die man nur noch herunterladen und installieren muß. Dazu kommen natürlich auch noch jede Menge Agenturen, die sich mit diesem System auskennen. Und falls mal eine schlechte Agentur dabei ist – dann einfach diese durch eine gute Typo3-Agentur austauschen. Und falls man mal eigene Erweiterungen benötigt, die es bisher noch nicht gibt – auch kein Problem. Läßt sich sehr leicht programmieren (zumindest für jemand, der sich ein wenig mit Programmierung auskennt).

Allerdings ist Typo3 für mich eine Liga zu hoch. Für die meisten meiner Kunden reicht WordPress oder Joomla! vollkommen aus. Diese sind auch einfacher zu bedienen. Ich konzentriere mich auf diese beiden System. Typo3 überlasse ich lieber den guten Agenturen ;-)

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by Florian

Webdesign, Barrierefreiheit und Suchmaschinen

11. Januar 2008 in Joomla!, Wordpress

Ich befürchte fast, dass ich unter dem Begriff “Webdesigner” etwas anderes verstehe, als viele andere in der Branche. Für mich gehört zur Tätigkeit des Webdesigns auch die Erstellung eines barrierefreien HTML-Codes. Wobei wohl der “klassische” Webdesigner wohl eher als “Homepage-Maler” bezeichnet werden könnte.  Klar ist es mal praktisch, eine Website zu malen – als Grobentwurf oder Skizze. Aber die Umsetzung muß trotzdem auf der Basis von HTML bzw. XHTML erfolgen. Mir wurde mal gesagt, dass “Webdesign und Suchmaschinenoptimierung” eine ungewöhnliche Kombination wäre. Aber das gehört heutzutage zusammen. Zumindest meiner Meinung nach. Es macht keinen Sinn, eine Website zu designen und diese vor Suchmaschinen zu verstecken. Gute Content Management Systeme bieten schon in der Grundinstallation (oder notfalls mit verfügbaren Erweiterungen) grundlegende Suchmaschinenoptimierung (z.B. Suchmaschinenfreundliche URLs) an. Schlechte tun (wenn überhaupt) nur die URL-Trennzeichen (?, & und =) durch Kommatas ersetzen oder haben sogar noch ein /system/show.php3?bla=blubb in der URL… Und das ist seit Jahren eigentlich Standard. Wer ein Content Management System für seine Website sucht, sollte daher umbedingt darauf achten, dass diese grundlegende Suchmaschinenoptimierungen drin haben, in der Lage sind fehlerfreien HTML-Code zu erzeugen (z.B. & durch & zu ersetzen) und auch einen hohen Verbreitungsgrad (bzw. viele Agenturen, die sich damit auskennen) haben. Dadurch kann man schlechte Agenturen schnell nur bessere ersetzen und natürlich auch auf einen großen Fundus von fertigen Applikationen zugreifen (ohne alles selber entwickeln zu müssen). Deswegen verwende ich Joomla! und WordPress. Auch würde ich mich gerne mal in Typo3 einarbeiten.

Mir wurde eine lustige Geschichte zum Thema Webdesigner und Suchmaschinenrobot zugeschickt, die ich jeden, der im Internet gefunden werden will, wärmstens empfehlen kann.