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Webdesign, Barrierefreiheit und Suchmaschinen

Ich befürchte fast, dass ich unter dem Begriff „Webdesigner“ etwas anderes verstehe, als viele andere in der Branche. Für mich gehört zur Tätigkeit des Webdesigns auch die Erstellung eines barrierefreien HTML-Codes. Wobei wohl der „klassische“ Webdesigner wohl eher als „Homepage-Maler“ bezeichnet werden könnte.  Klar ist es mal praktisch, eine Website zu malen – als Grobentwurf oder Skizze. Aber die Umsetzung muß trotzdem auf der Basis von HTML bzw. XHTML erfolgen. Mir wurde mal gesagt, dass „Webdesign und Suchmaschinenoptimierung“ eine ungewöhnliche Kombination wäre. Aber das gehört heutzutage zusammen. Zumindest meiner Meinung nach. Es macht keinen Sinn, eine Website zu designen und diese vor Suchmaschinen zu verstecken. Gute Content Management Systeme bieten schon in der Grundinstallation (oder notfalls mit verfügbaren Erweiterungen) grundlegende Suchmaschinenoptimierung (z.B. Suchmaschinenfreundliche URLs) an. Schlechte tun (wenn überhaupt) nur die URL-Trennzeichen (?, & und =) durch Kommatas ersetzen oder haben sogar noch ein /system/show.php3?bla=blubb in der URL… Und das ist seit Jahren eigentlich Standard. Wer ein Content Management System für seine Website sucht, sollte daher umbedingt darauf achten, dass diese grundlegende Suchmaschinenoptimierungen drin haben, in der Lage sind fehlerfreien HTML-Code zu erzeugen (z.B. & durch & zu ersetzen) und auch einen hohen Verbreitungsgrad (bzw. viele Agenturen, die sich damit auskennen) haben. Dadurch kann man schlechte Agenturen schnell nur bessere ersetzen und natürlich auch auf einen großen Fundus von fertigen Applikationen zugreifen (ohne alles selber entwickeln zu müssen). Deswegen verwende ich Joomla! und WordPress. Auch würde ich mich gerne mal in Typo3 einarbeiten.

Mir wurde eine lustige Geschichte zum Thema Webdesigner und Suchmaschinenrobot zugeschickt, die ich jeden, der im Internet gefunden werden will, wärmstens empfehlen kann.

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