Websites, Teil 1: Die Weblogs

Wie ich bereits vor einer Woche erwähnt hatte, will ich eine Serie über das Thema Websites machen.

Fangen wir mal mit einer grundsätzlichen Frage an. Braucht man überhaupt eine Website? Immer mal wieder wird mir gesagt, dass jemand eine Website machen will. Ich frage erstmal “warum”? Klar bin ich über jeden Kunden, der bei mir hosten will, glücklich. Aber meine Gewerbe ist ja nicht einfach “Hosten für alle”, sondern Soft- und Hardware Beratung. Und daher sollte sich jeder im klaren sein, für was er diese Website will.

Nehmen wir heute mal das Beispiel Weblog. Es gibt jede Menge kostenlose Dienste, die man zum Bloggen verwenden kann. So hat Helmut sein Weblog bei blogger.com und Thomas Hofmann ist bei der Opera Community. Begeisterte Mac-Fans haben vermutlich eh schon einen .mac-Account und bloggen dort auch. Damit zeigen sie, dass sie einen Mac haben ;-)

Wer vom Anbieter unabhängig sein will, kann sich natürlich auch eine eigene Domain zulegen und dort eines der vielen Weblog-Scripte/Systeme installieren. So verwende ich für meine Kunden (z.B. Olemax oder auch Ellen Schöner) und auch für mich (hier *g*) das System WordPress. Es gibt viele Erweiterungen und erfüllt alle gängigen Anforderungen an ein Weblog-System. Da es sehr weit verbreitet ist, sind meine Kunden auch nicht von mir Abhängig und es kann bei so ziemlich jeden Provider (mit PHP und MySQL) genutzt werden.

Wer noch einen Schritt weiter gehen will, kann sich natürlich auch ein Weblog selber programmieren. So auch mein Sonnenstrahl Sandra. Bei vielen Weblogs erkennt man (leider) schon auf den ersten Blick, welches System sich dahinter verbirgt. Ein eigenentwickeltes Weblog hat einfach eine persönliche Note – ist aber auch eher etwas für Hobby-Programmierer.

Ich hatte mein Weblog früher auch selber programmiert. Nun habe ich aber auch Kunden / Freunden, die gerne bloggen wollen, ohne viel programmieren zu müssen. Mein eigenes Weblog-System war für mich optimiert. Um nun auch meinen Kunden / Freunden ein System mit Standard-Features anbieten zu können, hatte ich mir verschiedene Anwendungen angeschaut. WordPress ist mir dabei durch seine suchmaschinenfreundlichen URLs, der einfachen und effektiven Bedienoberfläche und vorallem der leichten Anpassbarkeit und Erweiterbarkeit aufgefallen. Die mir selber gestellten Anforderungen an mein System wurden von WordPress auch erfüllt. Und da ich meinen Kunden / Freunden nur etwas empfehlen kann, von dem ich auch überzeugt bin, habe ich mich entschieden dieses System bei mir auch zu verwenden. Nur wenn ich selber damit arbeite, kann ich anderen Nutzern helfen ;-)

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4 Antworten auf Websites, Teil 1: Die Weblogs

  1. Hi Florian,

    danke für den Link! :-)

    viele Grüße, Thomas, bis heute abend.

  2. Unterschiedlichkeit der Darstellung ..
    .. in verschiedenen Browsern

    Hallo Florian,

    ich weiß gar nicht, ob Sie’s wußten .. aber Opera stellt deine Seiten in Details anders dar als IE und Firefox. Aber auch zwischen beiden letztgenannten gibt es geringe Unterschiede. Was beim Opera nicht funktioniert: Die Links vorheriger/nächster Beitrag lassen sich nicht anklicken. Unterwegs bin ich mit Opera 9.22 für USB:
    http://www.Opera-USB.com

    Die Links gehen bei mir mit der Maus nicht zu Hoovern, sind also nicht auswählbar. Zum Glück hat Opera noch das Link-Panel (so in den Einstellungen aktiviert). Mit Strg-Shift-9 oder F4 und klick auf den entsprechenden Reiter gelangt man dahin. Hier hat man alle in der Seite enthaltenen Links schön zum Anklicken aufgelistet. Eine zweite Möglichkeit zur Linknavigation hat Opera mit Strg-”Pfeil nach unten” und Strg-”Pfeil nach oben”. Allerdings verschwinden hier die Links, wenn man sie mithilfe dieser Navigation erreicht.

    Hm, Problem Opera? Ist das CSS dazu sehr kompliziert? Ja ich weiß, viele meinen vielleicht, wie wichtig Opera sei. Ich fand es interessant und wollte es einfach mal bei dir loswerden.

    Gruß, Thomas

  3. Florian sagt:

    Hi,

    vielen Dank für den Hinweis. Ich teste zwar meine Seite, ob sie in Opera funktionieren – aber überprüfe dabei nicht alle links.

    Ich habe jetzt den Navigationsblock mit clear: left; float: left; und width: 100%; ausgestattet. Ich denke, dass Opera Probleme hatte, weil der Navigationsblock vorher nicht gefloatet war, aber gefloatete Elemente enthalten hatte.

    Mir gefällt eigentlich die Link-Navigation mit Tab besser. Die bin ich aus IE und Firefox so gewohnt. Opera bleibt da leider nur bei Formular-Elementen. Aber danke für den Tipp, dass es auch mit Strg+Arrow funktioniert.

    Schöne Grüße,
    Florian

  4. Hey cool! Das ging ja super schnell.

    Danke und Gruß, Thomas

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